
Oftmals sind jedoch die dahinter aufgeführten Kennzahlen äußert fragwürdig und wenig praxisrelevant. Die wenigsten dieser publizierten Kennzahlen sind geeignet, den Einkauf in seiner strategischen Bedeutung darzustellen, geschweige denn zielorientiert zu unterstützen. Denn: was sagt beispielsweise eine Kennzahl „Bestellung je Einkäufer“ oder „Kosten je Bestellung“ über die Leistungsfähigkeit eines strategischen Einkaufs aus?
Das alleinige und für alle Unternehmen gültige Kennzahlenset gibt es nicht. Die Relevanz von Kennzahlen im Einkauf variiert und dies je nach Branche, Marktsegment, Organisationsform des Unternehmens sowie der Grundausrichtung und dem Verantwortungsbereich des Einkaufs.
Nehmen wir etwa einen Serieneinkauf mit einem hohen Anteil an genummertem Material: Die mit Abstand wichtigste Kennzahl ist hier die Materialkostenveränderung. Sie spiegelt wider, wie sich die Materialkosten eines Teils im Vergleich zum Vorjahr verändert haben.
Aber Vorsicht: Nur wenn es gelingt, die Einflussgrößen auf diese Kennzahl sichtbar zu machen, hat sie einen praktischen Nutzen. Wie gehen wir etwa um mit Währungsschwankungen oder Materialteuerungszuschlägen. Welchen Einfluß haben Lieferantenwechsel und Quotierungen? Wie können Effekte durch Wechsel von Teilenummern aufgezeigt werden? Auf diese sowie weitere mögliche Fragen sollte der Einkauf die zielführende Antwort haben.
Nur ein Beispiel, aber es zeigt, wie differenziert ein Blick auf die Zahlenwelt des Einkaufs sein muss, um die Stellhebel zu erkennen und zu beeinflussen.
Entwickeln Sie daher mit uns die für Sie passgenauen Kennzahlen und
informieren Sie sich über Benchmarkwerte für Ihr Unternehmen im Rahmen des
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"(Quelle: Fachbeitrag für Beschaffung aktuell)"
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